Tag 81 – Natur pur

Hallo ihr Lieben!

 

Ich hoffe ihr habt ein schönes Wochenende verbracht?

Ich war auf einer Weiterbildung von den Pfadfindern im schönen Bundesland Hessen. Hatte also nicht viel Zeit, Fotos zu machen, habe aber trotzdem einige sehr schöne mitbringen können.

Highlight des gesamten Wochenendes war klein Charly – ein Jungvogel (wir tippen auf Spatz), der in einem Nest an unserer Hütte gelebt hat. Charly war ganz alleine und hat sich die ganze Zeit nicht aus seinem Nest bewegt. Als es dunkel wurde, blieb mir kurz das Herz stehen, als ich aus Reflex um nach Charly zu schauen mit der Taschenlampe in seine Ecke schaute und er samt Nest (!) verschwunden war. Ich habe ihn auf dem Boden gefunden. Wir haben ihn dann (ich voller Sorge: „Passt bloß auf! Oooh Vorsicht! Tut ihm bloß nicht weh!!“) mit seinem Nest mithilfe eines Handfegers wieder auf seine ursprüngliche Position gesetzt – natürlich ohne ihn anzufassen! Dabei haben wir heraus finden können, warum klein Charly sein Nest nicht verlassen konnte – er hatte sich in einem Bindfaden verfangen, der in das Nest eingebaut war. Wir haben ihn direkt daraus befreit und danach war ich deutlich erleichtert!  Nach der ersten Nacht habe ich morgens versucht, eine Wildvogelauffangstation zu erreichen, da ging aber Samstags um acht Uhr noch keiner ans Telefon – wer kann es ihnen verübeln! Als wir dann nicht mehr ständig bei Charly gestanden haben, kam auf einmal seine Mutter wieder!! Sie hat ihn gefüttert, den ganzen Tag versorgt und der kleine Kerl sah schnell viel fitter aus. Und nachmittags war er dann weg… Da war ich vielleicht glücklich, dass er mit seiner Mutter davon fliegen konnte. Mach’s gut, Charly!! ♥

Ansonsten war ich total beeindruckt von der Natur, die uns umgeben hat. Eine gut 1,20m hohe Distelpflanze, die geblüht hat, und Felder, soweit das Auge reicht. Ich habe euch ein Panorama aufgenommen. Ist das nicht schön?

 

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Bis ganz bald wieder!

Alles Liebe,

eure

Larissa ♥

 

Und (Charly zu Liebe) denkt immer daran: Die Tiere bauen sich ihre Nester und Höhlen aus allem, was sie im Wald finden. Und alles, was wir dort fallen lassen, kann ihnen zum Verhängnis werden! Von Schnüren, in denen sie sich verheddern, über Kaugummis bis hin zu Plastikteilen, an denen sie ersticken.

„Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben!“

 

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